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Trockene Augen und Kontaktlinsen: Ursachen und was dagegen hilft

Wer unter trockenen Augen leidet, ist im Alltag oft empfindlich eingeschränkt: Die Augenlider sind geschwollen und die Augen jucken, brennen oder sind stark gerötet – ein Gefühl wie Sandpapier. Häufig werden die Augen zudem lichtempfindlich. Selbst tränende Augen können paradoxerweise ein Anzeichen für trockene Augen sein.

Kontaktlinsen können die Beschwerden zum Teil hervorrufen oder verstärken – etwa, wenn sie für Ihre Auge ungeeignet sind. Sie müssen aber nicht sofort entmutigt zur Brille greifen. Hier erfahren Sie den Zusammenhang zwischen trockenen Augen und Kontaktlinsen.

Ursachen für trockene Augen

Keratoconjunctivitis sicca oder das Sicca-Syndrom, wie trockene Augen in der Fachsprache bezeichnet werden, ist eine multifaktorielle Erkrankung der Tränen und der Augenoberfläche. Ist das Auge gesund, produzieren die Tränendrüsen einen Tränenfilm, der Hornhaut und Iris bedeckt und schützt.

Bei trockenen Augen ist dieser Tränenfilm aus dem Gleichgewicht geraten. Er kann reißen, weil entweder nicht genug Flüssigkeit erzeugt wird (quantitativer Mangel) oder weil sich die Zusammensetzung verändert hat (qualitativer Mangel).

Gesundes Auge vs. Trockenes Auge

Die Ursachen dafür sind vielfältig:

  • Hormonelle Umstellungen (z. B. Testosteronmangel im Alter, Wechseljahre, Schwangerschaft)
  • Die Einnahme von Medikamenten (z. B. Betablocker, Antidepressiva, verschiedene Antihistaminika, die Anti-Baby-Pille, Schlafmittel, Anti-Androgene und Inhibitoren der Androgensynthese,)
  • Äußere Einflüsse (z. B. niedrige Luftfeuchtigkeit durch eine Klimaanlage, trockene Luft durch Heizungen, Zigarettenrauch, eine windige und staubige Umgebung oder die häufige Arbeit am Bildschirm)
  • Krankheiten (z. B. Lidrandentzündungen, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Rheumatoide Arthritis, Autoimmunerkrankungen, Allergien, einige Augenoperationen oder Vitamin-A-Mangel)
  • Ungeeignete oder minderwertige Kontaktlinsen

Durch eine Untersuchung der Hornhaut, Bindehaut sowie weitere vordere Augenabschnitte kann der Augenarzt die Qualität und die Menge der Tränenflüssigkeit feststellen. Eine Untersuchung durch den Augenarzt ist unumgänglich, denn wer die Symptome ignoriert riskiert chronisch rote Augen, Schäden an der Hornhaut und eine erhöhte Gefahr für Augeninfektionen.

Kontaktlinsen und trockenen Augen

Kontaktlinsen sitzen normalerweise auf einem Tränenfilm oberhalb der Hornhaut und Iris. Sind die Linsen jedoch nicht genau auf Ihre Sehschärfe und Augenkrümmung angepasst oder durch eine minderwertige Herstellung scharfkantig, reißt der Wasserfilm und die Kontaktlinsen reizen die Augenoberfläche. Insbesondere Kontaktlinsen mit einem hohen Wassergehalt entziehen den Augen besonders viel Flüssigkeit. Denn durch äußere Einflüsse wie Wind oder Hitze verlieren die Kontaktlinsen Wasser. Um ihre Form zu halten, ziehen sie die verlorene Flüssigkeit direkt aus dem Tränenfilm.

Beim Kauf sollten Sie also auf das geeignete Material achten: Hydrogel Kontaktlinsen haben etwa einen höheren Wassergehalt, der schneller verdunstet und so mehr Flüssigkeit aus dem Tränenfilm benötigt. Die Folge: Das Auge trocknet schneller aus. Linsen mit Hyaluronsäure (ein körpereigener, wasserbindender Stoff), insbesondere Silikon-Hydrogel-Linsen, haben dagegen eine gute Sauerstoffdurchlässigkeit und benötigen dadurch 20 Prozent weniger Wasser.

Das hilft bei trockenen Augen und Kontaktlinsen

Spezielle Augentropfen, auch künstliche Tränen genannt, können den Feuchtigkeitsmangel kurzfristig lindern. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Tropfen für die Anwendung mit Linsen geeignet sind. Vermeiden Sie unbedingt Augentropfen mit Konservierungsmitteln, da diese die Augen zusätzlich reizen können. Der Augenarzt kann zudem eine Schmiersalbe verschreiben, die vor dem Schlafengehen unter dem Augenlid aufgetragen wird. Die Salbe stellt über Nacht den Tränenfilm wieder her. In besonders schweren Fällen ist auch ein chirurgischer Eingriff möglich, der die einen Abfluss der Tränenflüssigkeit verhindert, so dass mehr Tränen auf der Oberfläche des Auges gespeichert werden.

Wenn Sie unter trockenen Augen leiden, empfiehlt es sich zudem, die Kontaktlinsen nicht zu lange am Stück zu tragen. Wechseln Sie gerade bei der Arbeit am Computer oder beim Fernsehen lieber zur Brille, um Ihre Augen nicht zusätzlich zu belasten. Auch ein ganzer Tag ohne Linsen entspannt Ihre Augen wieder. Bei Erkältungskrankheiten sollten Sie ganz auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichten, damit Sie die Erreger nicht in die Augen verschleppen. Seien Sie bei der Reinigung Ihrer Kontaktlinsen besonders sorgfältig. Reinigen Sie die Linsen nach jedem Tragen gründlich mit den passenden Reinigungsmitteln. Alle paar Wochen sollten Sie die Kontaktlinsenbehälter zudem wechseln, damit sich keine Erreger bilden.


Quelle: netdoktor.at

Sowohl Augentropfen, als auch der kurzfristige Verzicht auf Kontaktlinsen behandeln jedoch nur die Symptome trockener Augen. Versuchen Sie daher nach Möglichkeit, die Ursachen zu beseitigen. Dafür können etwa die Medikamente für eine Grunderkrankung umgestellt oder spezielle Kontaktlinsen für trockene Augen getragen werden. Dafür eignen sich etwa Tageslinsen. Auch harte Kontaktlinsen sind bei trockenen Augen oft eine bessere Wahl als weiche Linsen, da ihr Wassergehalt sehr gering ist und dem Auge dadurch kaum Flüssigkeit entzogen wird.

Zuletzt kann eine Verbesserung der Raumluft oder ein Verzicht auf das Rauchen Linderung verschaffen. Lüften Sie mehrmals täglich und wechseln Sie regelmäßig den Filter Ihrer Autoklimaanlage. Trinken Sie mindestens zwei Liter pro Tag und achten Sie auf eine vitaminreiche Kost und genügend Schlaf. Wenn Sie viel vor dem Bildschirm arbeiten, blinzeln Sie bewusst mehrmals in kurzen Abständen, um den Tränenfilm richtig zu verteilen.

Quellen: blickcheck.de, hylo.de, deraugenarzt.net

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